Wehrventile - Hängeförderer
MCM-Hängeförderer bieten eine Lösung für Wehrventile.
Als Weir Valves & Controls UK Ltd die Effizienz und die Kapazität ihrer Ventillackieranlage durch Kugelstrahlen, eine Lackierkabine und einen Härteofen verbessern wollte, luden sie MCM Conveyors aus Oldham zur Abgabe eines Angebots für das Projekt ein.
Philip Dollin von Weir Valves & Controls UK Ltd. erklärte: „Nach Prüfung mehrerer Angebotsvorschläge wurde der Spezialist für Hängeförderanlagen, MCM Conveyors, mit der Bereitstellung einer Komplettlösung für die Fördertechnik beauftragt. MCM Conveyors war nicht nur wettbewerbsfähig, sondern zeigte auch, dass sie unsere Anforderungen verstanden und einen umfassenden Kundendienst anbieten konnten, der unserer Ansicht nach für die Durchführung von Investitionsprojekten unerlässlich ist.“
Autotrack 500 Power & Free Lösung
Das System wurde so konzipiert, dass es maximale Flexibilität und Effizienz bietet. Einzelne Produkte bis zu 2000 kg werden auf speziell angefertigte, rotierende Mehrfach-Spannvorrichtungen geladen, die an einem MCM Autotrack 500 (AT500) „Power + Free“-System über Kopf hängen, um dann im Kreis zu den vorgesehenen Entlade-/Fertigstellungsstationen transportiert zu werden.
Die einzelnen Weir-Ventile werden manuell über eine Handsteuerung be- und entladen. Dadurch wird der Wagen auf eine ergonomische Höhe abgesenkt, sodass die Produktgurte am Ventil befestigt werden können. Jede Lastträgerbaugruppe erhält über einen elektronischen Chip verschiedene Daten, die in der Kabine und im Ofenbereich zur Bestimmung des Produktwegs, der Lackierung und der Aushärtezeiten verwendet werden. Sobald die Gurte sicher befestigt und das Ventil abgedeckt ist, hebt der Bediener den Absenkwagen auf die letzten 200 mm an. Anschließend wird der vertikale Verfahrweg automatisch durch eine SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) abgeschlossen, die alle Steuerungen und Bewegungen im System überwacht. Ein Auslöseknopf aktiviert den Lastträger und gibt ihn frei, sodass das Ventil zum Strahleinlass transportiert werden kann. So kann eine leere Lastträgerbaugruppe in die Be- und Entladestation einfahren.

Aus Sicherheitsgründen wurde eine Produktladeklappe installiert, die sicherstellt, dass der Arbeitsbereich nicht überschritten wird. Bei der Beladung mit einem zu großen oder falsch ausgerichteten Produkt löst das Förderband einen Alarm aus und stoppt. Die Ladestangenbaugruppe fährt in die Kabine ein, sobald die SPS eine freie Position erkennt und ein Bediener den Produktabrufknopf betätigt hat. Nach Abschluss des Strahlprozesses betätigt der Strahler den Produktfreigabeknopf, um die Maschinentüren automatisch zu öffnen und das Produkt zur Lackierkabine zu transportieren.
Nach dem gleichen Einfahrtsvorgang wird die Mehrfach-Drehvorrichtung in der Lackierkabine per Knopfdruck automatisch entriegelt und ermöglicht dem Bediener, das Produkt während des Lackierens zu drehen. Nach Abschluss des Lackiervorgangs wird die Drehvorrichtung wieder in ihrer Position auf dem MCM-Hängeförderer arretiert. Sicherheitshalber ist eine spezielle Führung angebracht, um die Drehvorrichtung neu auszurichten und zu arretieren, falls der Bediener den Vorgang übersehen hat. Sollte die Drehvorrichtung jedoch aus irgendeinem Grund außerhalb eines zulässigen Winkels fehlausgerichtet sein, erkennt eine Ladeklappe die Position, löst automatisch einen Alarm aus und stoppt den Förderer.
Mithilfe des elektronischen Lese-/Schreib-Etikettensystems stellt das Steuerungssystem den Bedienern automatisch Prozessinformationen wie Lackfarbe, Anzahl der Lackschichten und Aushärtezeiten zur Verfügung. Das Lese-/Schreibsystem ermöglicht es Weir Valves & Controls außerdem, zusätzliche Informationen zu einzelnen Lastträgerbaugruppen hinzuzufügen. Alle Bedienelemente und Betätigungstasten in den Kabinen sind eigensicher.
Nachdem die Ventile die Lackierkabine verlassen haben, sammeln sie sich auf dem MCM-Hängeförderer. Eine Weichensteuerung erkennt die Aushärtezeiten (3 oder 6 Stunden) und leitet die Produkte auf verschiedene Förderbänder, die sie durch den Ofen transportieren. Nach dem Verlassen des Ofens werden die Produkte zusammengeführt und entweder für Mehrfachlackierungen zurückgeführt oder automatisch zur Be- und Entladestation geleitet, um auf eine bereitstehende Palette abgesetzt zu werden. Anschließend wird die leere Förderschiene wieder mit Produkt beladen, um den Lackiervorgang erneut zu starten.
Das System wurde erfolgreich installiert und läuft störungsfrei. Weir Valves & Controls UK berichtete: „MCM Conveyors arbeitete eng mit unserem Projektteam zusammen, und wir entwickelten eine gute Arbeitsbeziehung. MCMs Engagement bei der Projektabwicklung war tadellos, und die Installation wurde termingerecht und im Rahmen des Budgets abgeschlossen. Nach der Installation schulte MCM unsere Mitarbeiter im Umgang mit dem System und wies auf grundlegende Wartungsverfahren hin. Es war wichtig, dass die Anlage maximale Flexibilität bot, um die Ventillackierung gemäß den individuellen Kundenanforderungen durchzuführen. Das System läuft seit der Installation erfolgreich und zuverlässig, und Weir Valves & Controls UK beauftragte MCM mit der Durchführung eines fortlaufenden Wartungs- und Instandhaltungsprogramms. Aufgrund dieses Erfolgs und der oben beschriebenen Erfahrung kann ich MCM uneingeschränkt empfehlen.“